Filipino Combat Systems / Kali

Filipino Combat Systems (kurz FCS-Kali), welches von Tuhon (=Systemerfinder) Ray Dionaldo gegründet wurde, ist kein geschlossenes Kampfsystem. Es setzt sich aus vielen philippinischen Familienstilen und Methodiken gängiger Kampfsportarten zusammen (Sayoc Kali, Modern Arnis, PekitiTirsia Kali Arnis ….)

Kali ist eine der alten und traditionellen philippinischen Kriegskünste. Seine Wurzeln lassen sich in das 9. Jahrhundert zurückverfolgen.

Kali ist ein auf Waffen basierendes Kampf - und Verteidigungssystem, welches im Basis-Training lange und kurze Rattan-Stöckebenutzt, um Schwerter, Messer und Speere verletzungsfrei zu simulieren.

Eine wichtige Aufgabe von FCS ist es, Respekt traditionellerKampfsportarten entgegenzubringen und die ursprünglichen philippinischen Stilarten auf diesem Weg weiterleben zu lassen. Gleichzeitig werden Technikentraditioneller Systeme in den Kontext unserer modernen taktischen Weltangepasst und eingegliedert

Ein FCS Trainer kann die Techniken in seiner ursprünglichen Form unterrichten und zugleich die unterschiedlichen Aspekte der verschiedenen Systeme miteinander verbinden. Die Reinheit der zentralen Systeminhalte (feeder und receiver) geht dabei nicht verloren, aber das FCS System ist mehr als die Summe von Einzelteilen.


Bei FCS-Austria werden folgende Disziplinen unterrichtet:


• Solo Baston (Einzelstock)

• Double Baston (Doppelstock)

• Bolo (Machete)

• Daga (Messer/ Klinge)

• Mano-Mano (offene Hand, waffenlos)

• Kerambit (ein aus dem Raum Indonesien, Malaysia undden Philippinen

stammendes Messer)

• Sarong/ Malong (Kleidungsstück, ähnlich demWickelrock)

• Espada y Daga (Schwert und Dolch)



Weitere Disziplinen wären:

• Daga Daga (Doppel-Messer)

• Espada (Langschwert)

• Olisi Palad (Kubotan, Palmstick, Nervendruckstock)

• Tactical Baton (Teleskopschlagstock)

• Sikaran (philippinisches Kickboxen)

• Tabak-Toyok (Nunchaku)

• Latiko (Peitsche)


Über Tuhon Ray Dionaldo – Gründer Filipino Combat Systems:


Ray Dionaldo ist aufgewachsen in der Welt der Kampfkünsteund heute einer der anerkanntesten und respektiertesten Trainer in der FMA-Szene. Tuhon Ray repräsentiert die nächste Generation der Kampfkunst-Meister. Er zählt zu den Erneuerern der alten philippinischen Kriegskunst, die er der modernen taktischen Welt angepasst hat.

Im Alter von 38 Jahren hatte Ray bereits 14 schwarze Gürtelin verschiedenen Kampfkunst-Systemen, von denen er jede einzelne meisterhaftbeherrscht.

Ray ist Instruktor in einer Reihe von Systemen wie z.B. Sayoc Kali, Sayoc Fighting Systems, Remy Presas Modern Arnis, Shotokan Karate,Ryu Kyu Kempo, Kali Olympischer Stockkampf, Pekiti Tirsia Kali Arnis Pambuan, Ancient Arts Academy, Strategic Defense Knife, und Tao Wu Ming Chuan fa.

Weiters ist er ein anerkanntes Mitglied der Kun Tao Family von Florida unter Bapak Wilem De Thouars.

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Ray über FCS:

Filipino Combat Systems (FCS) is anorganization/system with members from around the world.

We come from extremely diverse backgrounds andMartial Arts systems.

We've all come together because of our love of theFilipino Martial Arts, and our unwillingness to become involved in the politicsthat has so often stifled our growth.

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Historisches:

Das erste Mal traf die europäische Zivilisation 1521 auf die Filipino Martial Arts, als der Weltumsegler Magellan auf der philippinischen Insel Mactan getötet wurde. Die Spanier hatten große Mühe, ihren Willen den Einwohnern aufzuzwingen, die ihre "Bolos" (eine Art Machete), Dolcheund Stöcke mit tödlicher Wirkung wehrten. Erst mit Hilfe von Schusswaffen konnten die Spanier etwas "Ordnung" herstellen.

Im 18. Jahrhundert hatten die Spanier die Philippinen festin ihrer Gewalt und das Leben oder Lernen von FMA war streng verboten."FMA" wurde dann zu einer Geheimkunst, die im Verborgenen geübtwurde.

Als es wieder aus dem Untergrund hervortrat, konnte es vonden Spaniern nicht wiedererkannt werden, denn die FMA erschien wieder getarntals Tanz zu einer Volksmusik (sowie wie Capoeira in Brasilien), wobei die Bewegungen tänzerisch und ohne Waffen vorgeführt wurden.

Dieser "Tanz" gefiel sogar den Spaniern, so dass er nun auch öffentlich bei Feierlichkeiten gezeigt werden konnte.

Die richtige Kampfkunst war aber keineswegs gestorben. Dies konnte die Besatzungsmacht jedes Mal feststellen, wenn es wieder eine Revoltegab. Die Einheimischen kämpften jahrhundertelang gegen die spanischen Besatzerund integrierten dabei europäische Waffen in ihr Kampfsystem.

In den Dschungelkämpfen des zweiten Weltkriegs gegen dieJapaner entdeckten dann die Verbündeten US-Soldaten die Effektivität dieserKampfkunst.

Nach dem Krieg wanderten viele Filipinos in die VereinigtenStaaten aus. Und natürlich ging FMA mit ihnen. In Kalifornien ließen sie sichzum größten Teil in Stockton nieder, und dort begann FMA seinen Einzug in dieKampfkunstszene.